Schottland, Nordirland, Irland



Beim letzten Bürgerhock entführte uns Herr Dr. Zimmermann in seinem Videovortrag in den Norden des britischen Königreichs und nach Irland.

Nach einem guten „Schottischen Frühstück“ wurde die auf einer Anhöhe gelegene Altstadt von Edinburgh mit hübschen Häusern und kleinen Läden besichtigt. Auch konnte man einen Blick auf die älteste Eisenbrücke der Welt über den Firth of Forth werfen. Beim Castle, dem Wohnsitz der Queen in Schottland, gab es eine Begrüßung durch einen Dudelsackpfeiffer mit typisch kariertem Rock und Bärenfellmütze. Der Besuch in einer Tartanweberei schloss sich an, in der die Stoffe für die Kilts gewebt werden. 6 – 8 m Stoff braucht man für einen dieser Männerröcke. Die riesige gothische Kathedrale war – für uns ungewohnt – mit militärischen Fahnen geschmückt. Im Nationalmuseum wird an Maria Stuart und James Watt, den Erfinder der Dampfmaschine, erinnert.

Weiter ging's durch eine hügelige Landschaft mit grauen Steinhäusern, Hochlandrindern und üppigem Stechginster am Weg zum Loch Ness, aber das Ungeheuer Nessie ließ sich nicht blicken. Dafür konnte man an einer Fischtreppe Lachse im Wasser sehen, wie überhaupt das Land von vielen Kanälen als den frühesten Verkehrswegen durchzogen ist. Glasgow mit seien 600.000 Einwohnern war das nächste Ziel. Neben Schloss, Park, St. Mungo Kathedrale und Rathaus fielen blaue Polizeihäuschen neben den obligatorischen roten Telefonzellen an den Gehwegen auf.

Per Fähre wurde das zu Großbritannien gehörende Nordirland erreicht. Nun stand eine ganz besondere Attraktion an: das Weltnaturerbe The Giants Causeway, ein riesiger Wald aus tausenden Basaltsäulen. Die Stadt Derry oder englisch Londonderry genannt war besonders im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen zwischen irischen Katholiken und englischen Protestanten. So sieht man noch die riesige Mauer mit der Aufschrift „Freies Derry“, die die Parteien trennte, aber auch die Friedensbrücke aus dem Jahr 2011. In Belfast konnte das Titanic Museum und das Denkmal nach einer Szene des berühmten Films besichtigt werden.

Die letzte Station der Reise vorbei an keltischen Hochkreuzen am Weg galt der Hauptstadt Dublin der seit 1921 selbständigen Republik Irland. Höhepunkt der Doppeldeckertour war neben vielen Sehenswürdigkeiten das Trinity College mit dem berühmten Book of Kells aus dem 8. Jahrhundert. Und zum Abschluss durfte natürlich ein Besuch der nicht minder berühmten Guiness Brauerei nicht fehlen.

Die Anwesenden dankten Herrn Dr. Zimmermann für das Nacherleben dieser schönen Reise mit herzlichem Applaus.


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